EHF EURO 2010 der Männer schreibt erneut Erfolgsgeschichte in Sachen TV-Reichweite
Rekordberichterstattung: Insgesamt 1.700 Sendestunden - 50 Prozent Zuwachs gegenüber der EHF EURO 2008
Die 47 Spiele der diesjährigen Ausgabe erreichten kumuliert über eine Milliarde Fernsehzuschauer. Insgesamt zeigten die Rundfunkpartner der EHF EURO 2010 rund 1.700 Sendestunden europäischen Spitzenhandball. Damit stieg die Anzahl der Programmstunden um 50 Prozent im Vergleich zur EHF EURO 2008 in Norwegen auf einen neuen Rekord. Nimmt man die Rekordquote von 1.2 Milliarden kumulierte Zuschauer aus 2008 hinzu, so ergibt sich einen eindrucksvolles Bild in Sachen TV-Vermarktung.
Die Ergebnisse des TV-Berichts beruhen auf einer unabhängigen Programmanalyse unter Berücksichtigung von Senderinformationen. Der Report wurde von dem führenden Forschungs- und Beratungsunternehmen Sport+Markt im Auftrag von Infront Sports & Media durchgeführt. Die internationale Sportmarketing-Agentur mit Sitz in der Schweiz ist exklusiver Vermarktungspartner der EHF seit 1993. Die Ergebnisse des Berichts sind als konservative Einschätzung der Turnierberichterstattung zu werten, da aus einigen Fernsehmärkten keine geprüften Sendestatistiken vorliegen, die die Kriterien der Studie erfüllen.
Umfassende TV-Berichterstattung
Die hervorragende mediale Reichweite ist das Resultat der erfolgreichen weltweiten Distribution der Medienrechte an der EHF EURO 2010 durch Infront sowie der wachsenden internationalen Bedeutung des Handballsports. Infront schloss Medienrechteverträge in 70 Länder und Territorien in Europa, dem Mittleren Osten, Asien und Südamerika. Das Turnier wurde von 80 Fernseh- und Radiostationen übertragen, die insgesamt mit 599 Mitarbeitern in Österreich vertreten waren. 2008 waren lediglich 400 Rundfunkvertreter akkreditiert.
Deutlicher Anstieg der Sendestunden in einigen Ländern
Die TV-Zuschauerquoten 2010 sind die zweitbesten in der Geschichte der Männer-EM und liegen knapp 300 Million über dem drittbesten Resultat aus dem Jahr 2006. Signifikante Anstiege der kumulierten Zuschauerzahlen waren in den Märkten Island (+71%), Polen (+66%) und Kroatien (+32%) zu verzeichnen. In einigen Ländern hingegen stieg die Anzahl der Sendestunden deutlich: Spanien (+73%), Frankreich (+57%), Polen (+49%) und Schweden (+40%).
Positives Gesamtbild
Die im Vergleich zu 2008 gesunkene kumulierte Zuschauerzahl – von 1,2 auf 1,03 Milliarden – lässt sich mit dem langen Turnierverbleib einzelner Nationalmannschaften aus bevölkerungsärmeren Ländern. erklären. Das Gesamtbild ist aufgrund des deutlichen Anstiegs der Sendestunden und dem relativ stabilen Zuschauerquoten positiv.
Tor Lian, Präsident des Europäischen Handball-Verbandes, sagte: „Die EHF ist sehr erfreut über die anhaltend hohen TV-Zahlen. Wir sehen damit unsere konsequente Vertriebsstrategie im Bereich der Medienrechte bestätigt. Das gilt auch für unsere Bestrebungen, die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern zur weiteren Optimierung der EHF Euro-Events fortzuführen.”
Stephan Herth, Executive Director Summer Sports bei Infront, kommentierte: „Der weltweite Medienrechtevertrieb für die EHF EURO 2010 hat die Leistungsfähigkeit unserer Partnerschaft mit der EHF erneut unter Beweis gestellt. Das Ergebnis ist in Relation betrachtet absolut gleichwertig verglichen mit 2008. Die gesteigerten Sendestunden geben einen Vorgeschmack auf das, was wir für 2012 und darüber hinaus erwarten können. Dies ist zudem ein sehr positives Signal in Richtung der Sponsoren.”
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